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Archivierte Pressemitteilungen 200406.10.2004 Zevener Zeitung Nolte sieht keinen Grund zum Pessimismus Ehemalige Bundesministerin referierte zum 15. Jahrestag des Mauerfalls
Claudia Nolte aus Ilmenau in Thüringen, Bundestagsagbeordnete und Ministerin im letzten Kabinett Kohl, befasste sich auf Einladung des CDU-Kreisverbandes mit der Entwicklung in Deutschland seit dem Mauerfall, der sich am gestrigen 9. November zum 15. Mal jährte. Ihr Fazit: Es besteht bei allen tatsächlichen oder herbei geredeten Problemen kein Grund, in Pessimismus zu verfallen. CDU-Kreisvorsitzender Albert Rathjen erinnerte eingangs der Veranstaltung im Rotenburger Bürgersaal an den 9. November 1989, als um 18.57 Uhr der Sprecher des Zentralkomittees, Günter Scharbowski, verkündete: Die Bürger der DDR dürfen ausreisen, „sofort, unverzüglich“, an den Triumph der Freiheit, an die sich abzeichnende Einheit, die die Union „immer angemahnt“ hatte. Rathjen: „Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“. Reinhard Grindel blickte aufs Jahr 1990 zurück, als er als Zeitungskorrespondent in Bonn die jüngste in den Deutschen Bundestag entsandte Volkskammerabgeordnete - Claudia Nolte (24) – porträtierte. Vier Jahre später stieg sie zur Ministerin auf ... „Natürlich gehören wir zusammen“, gab sich Claudia Nolte sicher, aber, es brauche Geduld und Zeit und „mehr voneinander wissen“, um bestehende Ressentiments zu überwinden. Man müsse sich immer vergegenwärtigen, dass man „40 Jahre Sozialismus nicht binnen kurzer Zeit ungeschehen machen kann“. Im Westen sei man nach 1989 euphorisch aufgenommen worden. Als der Alltag hier wieder Einzug hielt, „litt der Osten unter Liebesentzug“. Es sind weniger die wirtschaftlichen Probleme, die den Menschen zu schaffen machen, es ist „ein psychologischer Druck“, den die zahllosen „Transformationsprozesse“ mit sich brachten. Die Einheit wurde je nach persönlicher Betroffenheit höchst unterschiedlich empfunden, sagt Claudia Nolte, die in einem christlich geprägten Elternhaus aufwuchs, das die politischen Reibungen alltäglich erlebte. Der Slogan „Ruinen schaffen ohne Waffen“ wurde von Vielen lange nicht geglaubt; die DDR war 1989 faktisch bankrott. Claudia Nolte rief dazu auf, die Geschichte zu akzeptieren und zu sehen, „was wir geschaffen haben“.
06.10.2004 Zevener Zeitung Viele Fragen an Karl-Heinz Klare Schulpolitischer Sprecher der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion Karl-Heinz Klare zum Gespräch in Brauel Brauel (rsk). Der schulpolitische Sprecher und stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Karl-Heinz Klare kam nach Brauel, um nach der umfassenden Schulstrukturreform in Niedersachsen über das Thema „Grundschule“ zu diskutieren. Der Arbeitskreis „Schule“ hatte einen Fragenkatalog erarbeitet und dem Referenten vorgelegt. CDU-Kreisvorsitzender Albert Rathjen begrüßte den schulpolitischen Sprecher der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion Karl-Heinz Klare als beinahe „ständigen Gast“, der schon bei früheren Veranstaltungen Anregungen gegeben habe, die auch umsetzbar gewesen seien.
06.10.2004 Zevener Zeitung „Schule ist keine leistungsfreie Zone“ Klare referiert zur Situation der Grundschulen Brauel (rsk). Auf Einladung des Arbeitskreises Schule im Landkreis Rotenburg referierte der schulpolitische Sprecher und stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Karl-Heinz Klare im Gasthof „Zur Linde“ in Brauel über die Situation der Grundschulen nach der umfassenden Schulstrukturreform in Niedersachsen. „Wir müssen die Reform wachsen lassen und ich denke, wir haben jetzt die Aufgabe der Nachsorge“, begann Karl-Heinz Klare sein Referat. „Wenn einige Dinge nicht so laufen wie wir uns das gedacht haben, dann müssen wir da nacharbeiten,“ signalisierte er Gesprächsbereitschaft. „Der Arbeitskreis Schule des Landkreises Rotenburg ist der beste Arbeitskreis, den ich auf der Niedersachsen-Ebene kennengelernt habe; dieser Landkreis hat viel gemacht.“ 12.09.2004 Pressemitteilung Kreisvorstand der Jungen Union in neuer Formation Sottrumerin Karin Schmidt mit breiter Unterstützung zur Vorsitzenden gewählt Scheeßel-Westeresch (...). Die Mitglieder der Jungen Union im Kreis Rotenburg/Wümme haben eine neue Vorsitzende. Einstimmig wählte die Kreismitgliederversammlung die 23- jährige Sottrumerin in ihr höchstes Amt. Johann Schloen gab auf Grund seiner Ausbildung den Vorsitz frühzeitig ab und reichte es somit an seine ehemalige Geschäftsführerin weiter.
09.09.2004 Pressemitteilung Pressemitteilung: Bremervörder Junge Union diskutierte mit Minsterpräsident Müller Im Rahmen der diesjährigen Bezirksfahrt der Jungen Union Elbe-Weser (JU) besuchten auch mehrere Mitglieder der Bremervörder JU das Saarland. Im Verlauf der heissen Phase des dortigen Landtagswahlkampfes wurden unter anderem die Abschlusskundgebung der CDU, der Landtag des Saarlandes und die Landeshauptstadt Saarbrücken besucht. Im Rahmen einer Wahlkampfveranstaltung in Homburg trafen die niedersächsischen Gäste mit Ministerpräsident Peter Müller zu einem längeren Gespräch zusammen. Die Kontakte zur Jungen Union im Saarland sollen in Zukunft weiter vertieft werden: zum JU-Niedersachsentag 2005 in Cuxhaven wird die JU Saarland mit einer eigenen Delegation anreisen. Das Bild zeigt Ministerpräsident Peter Müller neben dem Bremervörder CDU-Vorsitzenden Frank Pingel (ganz rechts), dem stellvertretenden JU-Bezirksvorsitzenden Marco Feindt (4.v.l.) und Stadtratsmitglied Thomas Rößel (5.v.l., beide Bremervörde).
Schmidt macht Hoffnung Verteidigungspolitischer Sprecher der CDU unterstützt Rotenburger Resolution ROTENBURG (men) · Der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Christian Schmidt aus Neustadt / Aisch, ist zuversichtlich, dass die Rotenburger Lent-Kaserne dem geplanten Streichkonzert der Bundesregierung nicht zum Opfer fallen wird. Das erklärte Schmidt gestern Vormittag bei einem Besuch in der Redaktion der Rotenburger Kreiszeitung, an dem auch sein Rotenburger Fraktions-Kollege Reinhard Grindel, Bürgermeister Detlef Eichinger sowie der Fraktionsvorsitzende der CDU/FDP-Arbeitsgruppe im Stadtrat, Hans Hagedorn, teilgenommen haben. Christian Schmidt rechnet im November mit einer Entscheidung darüber, welche 100 Standorte der Bundeswehr geschlossen werden sollen. Hagedorn und Eichinger gaben ihm vor diesem Hintergrund die jüngste Resolution des Stadtrates mit auf den Weg nach Berlin, in der sich der Rat einstimmig für den Erhalt des Rotenburger Bundeswehr-Standortes stark gemacht hat. "In Rotenburg befinden sich mit den Fernmeldern und Logistikern Einheiten, die absolut in das Zukunfts-Konzept der Bundeswehr hinein passen", sagte Schmidt, "von daher werde ich die Resolution nicht nur weiter leiten, sondern sie auch unterstützen." Wenn es um die Frage nach den künftigen Aufgaben der Bundeswehr geht, müsse der Aspekt Heimatschutz mit berücksichtigt werden. Es gehe dabei um eine zivil-militärische Zusammenarbeit, die nicht nur im Kampf gegen den Terrorismus, sondern auch im Fall von Großschadensfällen von Bedeutung sei. Das habe sich bei den Hochwasser-Ereignissen gezeigt. Vor diesem Hintergrund spiele auch eine gute Verkehrsanbindung wie in Rotenburg eine wichtige Rolle. Gemeinsam mit Reinhard Grindel steuerte der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion auch den Standort Seedorf sowie das Materialdepot in Hesedorf an. In diesem Zusammenhang machte Schmidt deutlich, dass sich Rotenburg aus seiner Sicht keine Sorgen darüber machen müsse, die Rotenburger Einheiten könnten nach dem Auszug der Niederländer nach Seedorf verlegt werden. Schmidt: "Das ist keine sinnvolle Alternative." Reinhard Grindel unterstrich, dass die gute Verkehrsanbindung Rotenburgs nicht bedeute, dass der Standort nach einer möglichen Schließung gut zu verwerten sei. Eichinger ergänzte, dass in der Lent-Kaserne zuletzt viel Geld in eine gute Infrastruktur investiert worden sei, was für die Wirtschaftlichkeit spreche. Schmidt ließ auch die militärischen Aspekte nicht unerwähnt, erinnerte daran, dass die Bundeswehr eben auch für den Sicherungsschutz und die Verteidigung im eigenen Land vorgesehen werden müsse. "Da braucht man Standorte, die in der Lage sind, Reservepotenziale zu erhalten."
Pressemitteilung vom 07.06.2004 Europakandidaten informierten sich über Agrarprobleme Kreis-CDU besuchte Bauernhof in Heeslingen Heeslingen. Kürzlich haben die Europakandidaten des CDU-Kreisverbandes Rotenburg, Katharina Merklein aus Zeven und Hermann Jürgens aus Waffensen, den landwirtschaftlichen Betrieb von Heiner und Jörn Eckhoff in Heeslingen besucht, um sich über die aktuelle wirtschaftliche Situation der Milchvieh-Futterbau-Betriebe zu informieren. Mehrere CDU-Mitglieder, darunter auch Heeslingens Bürgermeister Gerhard Holsten, haben die Europakandidaten begleitet. Heiner und Jörn Eckhoff haben die Gäste auf dem Hof begrüßt und das landwirtschaftliche Unternehmen vorgestellt. Die Familie bewirtschaftet 110 ha LF. Genau 100 Milchkühe mit einer Durchschnittsleistung von 10.307 kg pro Jahr stehen in einem modernen Boxenlaufstall, der sich dadurch auszeichnet, dass die Tiere besonders tiergerecht gehalten werden. Der alte Stall wird für die Aufzucht der Rinder genutzt. Zusätzlich werden noch 1.400 Mastschweine im Jahr produziert. Jedoch bildet die Milchviehhaltung den Produktionsschwerpunkt in diesem zukunftsorientierten Unternehmen. Europakandidat Hermann Jürgens aus Waffensen wies darauf hin, dass man in den nächsten Jahren von einer weiter sinkenden Rentabilität der Milcherzeugung ausgehen müsse. Daran habe besonders die anstehende Agrarreform durch die Absenkung der Interventionspreise für Butter und Magermilchpulver einen erheblichen Anteil. Im Schnitt rechne man mit einer jährlichen Milchleistungssteigerung von einem Prozent. Diese werde durch die weitere Verbesserung der Haltungsbedingungen, des Fütterungsregimes, aber vor allem durch die Intensivierung des Managements erzielt. Trotzdem werde der Ertrag je Kuh deutlich absinken. „Denn die rückläufigen Milchpreise werden durch die Milchausgleichszahlung (unter Einbezug der Modulation) nur gut zur Hälfte aufgefangen“, so Jürgens. Die Kosten für die Milcherzeugung „werden weiterhin steigen, mindestens in Höhe der Inflationsrate“. Aus den genannten Gründen müsse in den nächsten Jahren von einer Reduzierung der direktkostenfreien Leistung im Durchschnitt der Betriebe von 250 bis 300 Euro je Kuh ausgegangen werden. „Das „Mit der im letzten Jahr beschlossenen EU-Agrarreform werden Ausgleichszahlungen erstmals nicht mehr an die Produktion von Nahrungsmitteln gekoppelt“, so der CDU-Kreisvorsitzende Albert Rathjen. Mit dem Wegfall der Bewirtschaftungsverpflichtung auf landwirtschaftlichen Flächen bestehe die Gefahr, „dass in einem enormen Strukturwandel in einigen Nahrungsmittelbereichen Produktionspotenziale aus Deutschland abwandern“. Diese Gefahr bestehe insbesondere in der Fleisch- und Milcherzeugung. Vor diesem Hintergrund müsse die nationale Umsetzung der EU-Agrarreform die aktiv wirtschaftenden Betriebe stärken und zum Erhalt der Landwirtschaft in schwierigen Regionen beitragen. „Ziel muss es auch sein, dass in Gründlandregionen eine Wertschöpfung durch eine möglichst wettbewerbsfähige Agrarstruktur in Zukunft erreicht werden kann“, betonte Rathjen. „Land- und Forstwirte sind als mittelständische Produzenten von Lebensmitteln und Rohstoffen sowie als Gestalter und Erhalter der Kulturlandschaft unverzichtbar für unsere Gesellschaft und die Lebensqualität in Deutschland“, so Katharina Merklein. Die hiesige Landwirtschaft gehöre zu den dynamischsten Sektoren der Volkswirtschaft. Deshalb brauche die Landwirtschaft Rahmenbedingungen, die ihr auch im internationalen Wettbewerb eine Perspektive gebe. „Die Landwirtschaft benötigt, wie jeder andere Wirtschaftszweig, die notwendige Akzeptanz in der Bevölkerung“, erklärte Katharina Merklein.
"Kompromissbereit sein, wenn wir Europa wollen"Rotenburg . (ww). Ob’s am parallel verlaufenden Fußball-Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft oder aber am Thema des Abends lag? Die Resonanz auf den Vortrags- und Gesprächsabend des Rotenburger CDU-Kreisverbands im Bürgersaal war nicht übermäßig groß. Zu Gast: Professor Dr. Wolfgang Böhmer, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt. Und der bemühte sich erfolgreich, anschaulich über wirtschaftspolitische Herausforderungen für Deutschland durch die Erweiterung der Europäischen Union zu referieren. Kreisvorsitzender Albert Rathjen freute sich über den prominenten Besuch in der Wümmestadt. "Er ist nicht nur eine wirkungsvolle Unterstützung für unsere Europakandidaten Katharina Merklein und Hermann Jürgens, sondern auch eine Demonstration für die Stärkung einer Region abseits größerer Städte und Ballungsräume", meinte Rathjen. Der Tag der Europawahl rücke näher. Die jüngst vollzogene EU-Erweiterung um zehn Staaten sei ein historischer und mutiger Schritt gewesen. Der CDU-Kreisvorsitzende erhofft sich davon auch Vorteile für den Landkreis: "Ein Schub für den ländlichen Raum bringt interessante und notwendige Dinge mit sich." Rund eineinhalb Jahre, das gestand Rathjen, habe er darum gekämpft, Ministerpräsident Böhmer nach Rotenburg zu holen. Und der machte von Beginn an klar, was die Erweiterung der EU bedeute: "Sie bringt Probleme mit sich, aber auch eine große Chance." Doch nicht nur in Deutschland gebe es Sorgen und Ängste der Bevölkerung, sondern ebenfalls in den neuen Mitgliedsländern: "Und diese Sorgen müssen wir mit gegenseitigem Verständnis zur Kenntnis nehmen." Sicher sei: Einige Probleme werde es geben, die es zu lösen gelte. Aber: "Von uns hängt es ab, ob die Sorgen größer sind als die Chancen oder umgekehrt." Die Entwicklung der EU, so Böhmer, sei "eine spannende Sache". Entscheidend: "Wir müssen kompromissbereit sein, wenn wir Europa wollen." Die neuen EU-Länder hätten allesamt eine geringere Wirtschaftskraft als die alten. Und sie hofften auf Fördermittel: "Das wird deutlich gesagt und ist auch keine Überraschung." Während sich die Deutschen über das geringe Tarifniveau in den neuen Staaten Gedanken machen, gebe es auch dort Ängste – beispielsweise vor dem hochtechnisierten Standard der alten EU-Länder. "Es sind andere Sorgen, aber eben Sorgen", so Böhmer. Daher gelte es, die Geschehnisse mit politischem Fingerspitzengefühl zu steuern. Sicher sei: Die neuen Mitgliedsländer werden nicht zuliebe der bisherigen EU-Staaten sofort deren Tarif- oder Sozialsicherungssysteme übernehmen. Sie würden ihren eigenen Weg gehen, besser werden und standardmäßig aufholen. "Wir müssen beweglich sein", erklärt Böhmer. Und zwar beispielsweise bei Arbeitsrecht, Dynamisierung, Umweltnormen, Genehmigungsverfahren und Vergabeordnung. "Inwieweit wir von der Entwicklung partizipieren, hängt von unserer Beweglichkeit für Reformen ab." Auch dass Fördermittel in die neuen Länder gingen, biete Chancen. Denn die würden in Form von Aufträgen quasi wieder zurückfließen. "Also kann man sich aussuchen, ob man dabei sein will oder jammert, dass andere das Geschäft machen und die Welt an einem vorüber geht", so der Ministerpräsident. Das Tarifgefälle, so Böhmer, sei sicher zunächst ein Problem, werde sich aber im Laufe der Zeit angleichen: "Bis dahin müssen wir mit den Unterschieden leben." Schwierigkeiten müssten nüchtern analysiert und besprochen werden. "Wir dürfen den politischen Gewinn der Erweiterung nicht vergessen. Für die europäische Wertegemeinschaft sowie für jetzige und künftige Generationen", meinte Böhmer. Im Anschluss an das Referat nutzten Europakandidat Hermann Jürgens, Landtagsabgeordnete Mechthild Ross-Luttmann sowie Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen die Gelegenheit, dem Ministerpräsidenten für seinen Besuch zu danken und zur Europawahl aufzurufen. Die prophezeite geringe Wahlbeteiligung werde der Bedeutung nicht gerecht. Ross-Luttmann: "Wir alle müssen Europa ernst nehmen."
Bild: Freuten sich über den Besuch von Ministerpräsident Professor Dr. Wolfgang Böhmer (Zweiter von links): Hermann Jürgens, Albert Rathjen, Mechthild Ross-Luttmann, Dr. Jens Kullik, Hans-Heinrich Ehlen und Torsten Hastedt
Rotenburg. Im Rahmen der Osterweiterung ist die EU vor wenigen Wochen von 15 auf 25 Mitgliedsländer gewachsen, begleitet von Hoffnungen und Ängsten. Mit den zehn Neulingen – hier regierte vor gar nicht langer Zeit noch der Kommunismus – ist die EU nach den USA die zweitgrößte Wirtschaftsmacht. Zum Thema „Wirtschaftspolitische Herausforderungen für Deutschland durch die Erweiterung der Europäischen Union“ sprach am Mittwochabend während einer Veranstaltung des CDU-Kreisverbandes im Bürgersaal Prof. Dr. Wolfgang Böhmer, Ministerpräsident. Neben den etwa 40 Besuchern hieß Kreisvorsitzender Albert Rathjen, Bremervörde, unter anderem willkommen: Den niedersächsischen Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen, Landtagsabgeordnete Mechthild Ross-Luttmann, Thorsten Hastedt, den Rotenburger CDU-Gemeindeverbands-Vorsitzenden sowie die beiden Europa-Kandidaten Katharina Merklein, Zeven, und Hermann Jürgens, Waffensen.
Anzeiger am Sonntag vom 23. Mai 2004 " Es sei denn, jemand bezahlt die Sache“ Albert Rathjen sieht keinen Anlass, seine Position zu ändern Bremervörde. Der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes sieht derzeit keinen Anlass, seine bisherige Position in Sachen Gedenkstätte Sandbostel zu ändern. Das hat Albert Rathjen vor wenigen Tagen gegenüber dem ANZEIGER bestätigt. Danach bleibt es beim alten Beschluss: eine Informationstafel, ein Raum für ein stilles Gedenken oder auch beides auf der Kriegsgräberstätte. Eine Gedenkstätte auf dem Lagergelände lehnt der Kreis-vorstand weiterhin ab. „Es sei denn, jemand bezahlt die Sache und die Gemeinde stimmt zu.“ Unter diesen Umständen nach Worten von Rathjen auch eine andere Lösung denkbar. Der CDU-Kreisvorsitzende macht aber deutlich, dass es eine solche Lösung ohne die Zustimmung der Gemeinde Sandbostel nicht geben werde. Diese hat in der jüngsten Vergangenheit eine Gedenkstätte nicht mehr grundsätzlich ausgeschlossen, eine Einrichtung auf dem Lagergelände jedoch abgelehnt. Doch auch hier scheint das letzte Wort noch nicht gesprochen. In Kürze will die Gemeinde ihr Konzept für die Errichtung einer Gedenk- und Dokumentationsstätte der Öffentlichkeit vorstellen.
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