CDU Kreisverband Verden
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Kreisverband Rotenburg/Wümme
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Pressemitteilung vom 27.04.2009

„Soziale Marktwirtschaft ist nötiger denn je“

Dr. Martina Krogmann MdB besuchte Fricke Unternehmensgruppe

Heeslingen. Kürzlich hat eine Delegation des CDU-Kreisverbandes gemeinsam mit der Parlamentarischen Geschäftsführerin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Martina Krogmann MdB, die Fricke Unternehmensgruppe in Heeslingen besucht und Probleme diskutiert, die durch die Finanzmarktkrise für die mittelständischen Betriebe entstanden sind.
Geschäftführer Hans-Peter Fricke erläuterte die geschichtliche Entwicklung des Unternehmens in Heeslingen sowie die Vielfalt der heutigen Unternehmensgruppe. Aus der früheren Dorfschmiede habe sich ein leistungsfähiges Unternehmen im Landtechnikhandel entwickelt. „Inzwischen haben wir die Entwicklung von einem klassischen Landmaschinenhändler zu einem europäischen Dienstleistungsunternehmen vollzogen“, so Hans-Peter Fricke. Die Unternehmensgruppe beschäftige 704 Vollzeitmitarbeiter und 41 Auszubildende. Mit 23 Standorten sei die Unternehmensgruppe in 12 Ländern präsent.
Im Landmaschinenbereich biete das Haus ein breites Markenportfolio an Neu- und Gebrauchtmaschinen mit einem Service im Vertrieb, in der Beratung und im Kundendienst an. Ein komplettes Ganzjahressortiment für Garten- und Kommunaltechnik stehe für Kunden außerhalb der Landwirtschaft zur Verfügung. Als bedeutender Ersatzteillogistiker bediene das Unternehmen 17 000 Fachhändler in ganz Europa. Auch Nutzfahrzeuge würden seit einigen Jahren in Heeslingen, Bremerhaven und Delmenhorst angeboten. Ein leistungsfähiger Service leiste einen wichtigen Betrag zur Kundenzufriedenheit.
Die Parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Martina Krogmann MdB, lobte die Aktivitäten der Fricke Unternehmensgruppe und insbesondere auch die Talentförderung im Sportbereich. Mit Blick auf die Finanzmarktkrise betonte sie, „dass gerade in der jetzigen Zeit die Soziale Marktwirtschaft wichtiger denn je ist“. Die Soziale Marktwirtschaft werde die sich weltweit öffnenden Gesellschaften und Märkten besser ordnen können als jedes andere Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell, weil sie den Bürger als eigenverantwortlich handelndes Individuum in den Mittelpunkt rücke. „Im Ergebnis führt das Zusammenspiel von Freiheit, Leistung und Verantwortung – die drei tragenden Säulen der Sozialen Marktwirtschaft – sowohl zu größter Entfaltung jedes Einzelnen als auch zum besten gesamtwirtschaftlichen Erfolg“, so die CDU-Politikerin.
CDU-Kreisvorsitzender Albert Rathjen wies darauf hin, „dass die Kritiker der Marktwirtschaft momentan wieder Konjunktur haben“. Für die CDU erwachse das Bekenntnis zur Marktwirtschaft aus der Grundlage der eigenen Politik, dem christlichen Menschenbild. „Der Mensch ist zur Freiheit berufen“, so lese man es im Galaterbrief. Dies verpflichte zu einer Politik, die dieser Freiheit auch gerecht werde. „Wir vertrauen auf die Fähigkeit der Menschen zur Eigenverantwortung, zur kreativen Entfaltung und zu moralischen Urteilskraft. Wir wissen aber auch, dass alle Menschen fehlbar sind“, so Rathjen. Aus der Finanzmarktkrise müsse man nun Konsequenzen ziehen. So sei es notwendig, die Regeln zu ändern, nach denen künftig auf den Finanzmärkten gespielt werde. „Verantwortung verpflichtet die Politik zur Nachhaltigkeit. Diese drückt sich auch in ausgeglichenen öffentlichen Haushalten aus. Wenn wir die Verpflichtungen der Sozialen Marktwirtschaft ernst nehmen, wird sie auch unter den Bedingungen weltweit offener Märkte und Gesellschaften Antworten bieten, die weit über wirtschaftliche Erfolge und materielle Gewinne hinausgehen und ein freies, gerechtes Zusammenleben der Menschen ermöglichen“, betonte Rathjen.


Sie diskutierten über die Wirtschafts- und Finanzkrise (von links): CDU-Kreisvorsitzender Albert Rathjen, CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Katharina Merklein, Hans-Peter Fricke, Dr. Martina Krogmann MdB, Holger Wachholtz und Michaela Holsten, Kreisvorsitzende der Frauen-Union