CDU Kreisverband Verden
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Kreisverband Rotenburg/Wümme
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Zevener Zeitung vom 30.11.2009

Erinnerung an Unterdrückung und Freiheit

ROTENBURG. Als ein unvergleichliches Ereignis und einen wichtigen Anlass zur Besinnung und Rückschau für alle Deutschen bezeichnet der CDU-Kreisvorsitzende den Fall der Mauer am 9.November 1989. Während einer Gedenkveranstaltung der Christdemokraten in Rotenburg wies die CDU-Bundestagsabgeordnete Maria Michalk jetzt darauf hin, dass mittlerweile die erste Generation, die nie die DDR erlebt hat, erwachsen ist. Was man diesen Menschen erzähle, das präge die nächste Generation, so die Politikerin aus der Nähe von Bautzen.
Vieles gerate in Vergessenheit, da persönliche Befindlichkeiten im Vordergrund stünden. „Die Kommunisten haben uns die Freiheit genommen und uns unterdrückt“, betonte Maria Michalk. Es habe keine freien Wahlen gegeben und damit auch keine Alternativen für die Menschen. „Die Menschen haben permanent die Möglichkeiten der eigenen Gestaltungsfreiheit ausgelotet.“ Auch habe die schlechte Versorgungssituation zu „Hamsterwirtschaft“ und zum Naturaltausch geführt. Die Menschen hätten ein Gefühl von Ohnmacht gehabt. Nach der Kommunalwahl im Frühjahr 1989 sei die latente Unruhe in der Bevölkerung an die Oberfläche gekommen. Die sich entwickelnde Bürgerbewegung, erinnerte Maria Michalk, sei sehr stark von der Kirche inspiriert worden. Sie boten kleine Freiräume, in die sich Menschen zurückziehen konnten. „Die SED war auf alles vorbereitet, nur nicht auf die Kerzen“, machte die Bundestagsabgeordnete deutlich. Am Ende stand der Fall der Mauer. Das Volk habe einen friedlichen Kampf für Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschenwürde geführt und gesiegt. Das alles dürfe man nie vergessen. (ZZ/oer)


Maria Michalk